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Dankbarkeit

Danke!

Mein beruflicher Weg war und ist geprägt von Menschen, die so sehr an mich glauben, dass sie mit mir neue Wege gehen, von denen wir beide profitieren. Diese Form der ehrlichen und individuellen Form von Zusammenarbeit hat mir Einblick in viele Welten und die Köpfe und Herzen von wunderbaren Menschen geschenkt. Für ihre Unterstützung, ihre Wertschätzung und die Erfahrungen, die wir gemeinsam machen durften, werde ich immer dankbar sein.

Stephan Breidenbach und ich begleiten uns nun bereits seit 1999 auf dem Weg zu besseren Lehrenden in immer integrierenderen Kontexten. Er hat es geschafft, mich sogar in den akuten Phasen meiner Erkrankung in seine Projekte so zu integrieren, dass ich nützlich sein durfte - vor allem auch mit der enormen Unterstützung seiner wunderbaren Assistentin Cosima Stromer, die zu meiner Kommunikatorin wurde in Phasen, in denen ich nicht kommunizieren konnte.

Janine Nuyken fand immer, dass eine größere Organisation, die Vielfalt predigt, so flexibel sein muss, dass sie tolle Menschen integrieren kann - auch wenn ihre Bedürfnisse vielleicht nicht den klassischen Strukturen entsprechen. Sie hat es möglich gemacht, dass ich im Rahmen der Hochschule meinen Beitrag leisten konnte, während ich mit verschiedenen Arbeitsmodi experimentierte. In dieser frühen Phase meiner Erkrankung hat sie mich immer wieder in der Erkenntnis unterstützt, dass sich mein Wert in keinster Weise gemindert hat, nur weil ich nicht mehr in allen Arbeitsformaten mitspielen kann.

Anna Haupt und Marion Schulze haben das Unmögliche möglich gemacht. Als ich erkrankte, standen wir an der Schwelle des Startschusses zum ersten Durchlauf eines von mir entwickelten Studiengangs. Sie haben es geschafft, mit mir Arbeitsweisen zu entwickeln, die es mir ermöglichten, sie durch den ersten Jahrgang hindurch darin zu unterstützen, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Sie haben mir nie das Gefühl gegeben, durch meine besonderen Ansprüche zu stören und haben es mir immer wieder erlaubt, mich in verschiedenen Lehrpositionen auszuprobieren.

Ulla Gläßer verdanke ich den größten Schritt in der Verfeinerung und Reflektion meiner Lehrtätigkeit, als wir unsere ersten Ausbildungen gemeinsam meisterten. Im Rahmen des Masterstudiengangs Mediation ermöglicht sie es mir, den Studierenden in zeitlichen und personellen Bedingungen so zu begegnen, dass ich noch Inspiration sein darf, obwohl ich die klassische Ausbilderrolle nicht mehr einnehmen kann. Ich weiß, sie hält im Rahmen mehrerer Ausbildungen immer einen Platz für mich offen und es tut sehr gut, zu wissen, dass mein berufliches Zuhause immer wieder zur Verfügung stehen würde.

Das gesamte Team von Schule im Aufbruch hat mich von der Gründung an mit meinen Bedürfnissen angenommen und die Prozesse so strukturiert, dass wir alle arbeitsfähig und unterstützend füreinander sein können. Sie predigen nicht nur Potenzialentfaltung, sie leben es auch und geben mir immer die notwendigen Bedingungen, mein Potenzial so rein wie möglich zu entfalten. So ist auch diese Initiative die erste Organisation gewesen, die mich mit meinen Begrenzungen als Katalysator für die Organisationsentwicklung nutzt und auf allen Ebenen auf meine Erfahrungen zurückgreift – inhaltliche wie gesundheitliche. Sie haben mir dadurch, ohne es zu beabsichtigen, den Mut geschenkt, meine Begrenzung immer mehr als Bereicherung für mich und andere zu betrachten.

Die Basis für meine Entwicklung bildet natürlich meine Familie: mein Mann Udo Münte, meine Mutter Sabine Ben Larbi und meine Tochter Alina Ben Larbi. Ich finde kaum die Worte dafür, wie toll es ist, in einer so liebevollen, klugen, offenen und lebendigen Familie zu Hause sein zu dürfen.

Ich möchte auch den Menschen danken, die mich bei der Gestaltung meiner beruflichen Infrastruktur unterstützen: Ingo Rosche hat diese wunderbare Internetseite gestaltet und aktualisiert und schafft es immer wieder, meine Persönlichkeit mit seiner Professionalität zu kombinieren. Yvonne Hotz ist nicht nur Schauspielerin, sondern vor allem begnadete Filmemacherin, die mir meine Natürlichkeit vor der Kamera ermöglicht, indem sie immer liebevoll, interessiert, begeistert und professionell ist. Sie ist die Definition von „unzickig“, und es gibt kaum etwas Schöneres in der Zusammenarbeit. Ilona Kästner lektoriert meine Texte und verhilft ihnen nicht nur zu korrektem Satzbau, sondern aktiviert sie auch mit ihrer aufmerksamen und achtsamen Energie. Ihre Mischung aus Perfektionismus und geerdeter Spiritualität hilft mir, die immer redete, mich im Schreiben sicher und wohl zu fühlen.

Ich möchte noch zwei Personen erwähnen, die mich kaum kennen und doch unabhängig voneinander so sehr an mich und meine Wirkungsmöglichkeiten in Organisationen zum Thema Gesundheit & Krankheit glauben, dass sie mir ehrenamtlich zur Seite stehen: Steven Wilkinson und Hans-Jürgen Lenz. Dieses Geschenk ist unerwartet und einfach wunderbar.

Danke!

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